Poor Moody Standards III oder warum ein Wirtschaftsereigniskanal ein öffentlich-rechtlicher sein sollte Erläuterungen zu einer frűher geäusserten Idee, erster Entwurf erstellt am 02.02., veröffentlicht am 07.02.2008 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Da wir in unserer Reaktion auf den sog. Credit-Crunch-Gipfel in London (vom 29.01.) davon gesprochen hatten, dass eine wirkliche Transparenz in der Wirtschaft nur mit einem Phoenix-ähnlichen Business-Ereigniskanal zu gewährleisten sei, wollen wir an dieser Stelle einige Erklärungen dafűr liefern, warum ein solcher Kanal in der Tat ein öffentlich-rechtlicher sein sollte. Denn zu sehr haben wir uns an anderer Stelle doch fűr die privaten Marktkräfte ausgesprochen, als das wir uns jetzt noch eine solche Zusatzerläuterung wűrden ersparen können.
So sei es zum Zwecke der Klarheit, dass wir die folgenden Gedanken hier niederschreiben:
Dass von Noah denkt™ propagierte Wirtschaftsereignisfernsehen sollte deshalb öffentlich-rechtlich sein:
weil es zu lange dauern wűrde, bis ein solcher Kanal kommerziell zu finanzieren wäre
Tatsächlich ist es nämlich so, dass es Projekte gibt, die nur dann zu Stande kommen können, wenn sie vom Gemeinwesen getragen werden. (Man denke in diesem Zusammenhang etwa an die grossen Infrastrukturprojekte
(Teilchenbeschleuniger, Kernfusionsreaktor, Weltraumforschung etc. ) Denn zu hoch sind die Kosten, die eine solche Grundlagenarbeit verlangt, als dass diese so ohne weiteres noch von privater Hand beglichen werden könnten. (Dies ist u.a. auch der Grund, warum es nicht nur technische, sondern auch geistig-kulturelle Projekte gibt; man denke in diesem